"Ja ich will"


8. Gesetze der Wirtschaft und Verwaltung




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Abs' Gesetz:


"Kreditfähigkeit hat nichts mit Kreditwürdigkeit zu tun - und umgekehrt."




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Mommsen-Regel:


"Sachliche Entscheidungen werden nur dann gefällt, wenn alle anderen Möglichkeiten erschöpft sind."




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Rohledders Gesetz:


"In der Wirschaft herrschen zwei Menschentypen vor: solche, die von dem, was sie nicht managen, viel verstehen - und soche, die von dem, was sie managen, nichts verstehen."




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Haibachs Gesetz:


"Trivialitäten erledige ich prompt - wichtige Dinge bleiben liegen."




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Buchners Gesetz:


"Hat sich ein Projekt verzögert und die verlorene Zeit soll durch den Einsatz weiterer Leute wettgemacht werden, dauert es noch länger."




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Kienbaum-Axiom:


"Das teuerste Gutachten gilt immer als das qualifizierteste."




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Chef-Regel (resignativ):


"Wenn du deine Leute auf Trab bringst, stolpern sie."




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Erfolgsgesetz (nach Schlieker):


"Negative Erwartung - negativer Erfolg. Positive Erwartung - negativer Erfolg."




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Kaloffs Gesetze:


"Die Dauer einer Besprechung wächst im Quadrat zur Anzahl der Anwesenden."

"je weniger du Konferenzen schätzt, um so häufiger wirst du gezwungen sein, daran teilzunehmen."




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Trumans Gesetz:


"Wenn du nicht überzeugen kannst, dann verwirr wenigstens."




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Edels Leitsatz:


"Solange du's nicht selbst erledigen mußt, ist nichts unmöglich."




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Reaktionsgesetz auf gute Ideen:


"1. Das geht unmöglich. Verschwende damit deine Zeit nicht."

"2. Das ginge vielleicht schon, ist aber sinnlos."

"3. Ich hab's ja die ganze Zeit gesagt - die Idee ist gut."

"4. Das haben wir doch wirklich ganz toll hingekriegt."




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Horns Gesetz:


"Die erste Niederlage ist immer die schwerste."




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Oltmanns Leitsatz:


"Wenn ein Kollege über sein eigenes Mißgeschick grinst, weißt du, daß er weiß, wem er den ganzen Schlamassel anhängen wird."




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Suhrkamp-Gesetz:


"Ganz egal, wieviel du arbeitest, der Boss findet immer, du tust zuwenig."




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Personalleiter-Gesetz:


"Gute Leute waren bis vor kurzem zu haben; zu haben sind sie nicht."




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Assistenten-Regel:


"Was du nicht erledigt hast, ist immer wichtiger als das, was du bereits erledigt hast."




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Gesetz der Menschenführung (nach Prof. Lutz):


"Die höchste Tugend der Führung ist es, dinge so schnell zu ändern, daß kein Untergebener folgen kann."




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Greno-Gesetz:


"Die, die etwas können, realisieren es; die, die etwas nicht können, unterrichten es; die, die zu blöd sind, es zu unterrichten, verwalten es."




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Spiegel-Gesetz:


"Wenn du den Eindruck gewinnst, daß der Boss über ein wichtiges Problem nachdenkt, überlegt er gerade, mit wem er nach dem Mittagessen ....... könnte."




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BDI-Empfehlung:


"Wichtige Konferenzen finden immer am Freitagnachmittag statt."




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Peter Böggelers Werberegel:


"Je undankbarer und schwieriger eine Aufgabe, desto mickriger ist der Etat."




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Zusammenfassung:


"Würden Häuser mit der gleichen Umsicht erstellt wie EDV-Programme, würde der erstbeste Specht die gesamte Zivilisation zum Einsturz bringen."




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Försters Überlebensregel:


"Schreibe lange Berichte. Egal, wie sinnlos sie sind: sie beweisen, daß du gearbeitet hast.




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Computer-Gesetze:


"1. Kein Programm ohne Fehler."

"2. Ist ein Programm brauchbar, muß es geändert werden."

"3. Jedes Programm wird bis zur absoluten Unüberschaubarkeit vervollkommnet."




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Das Peter-Prinzip:


"In der Hierarchie wird jeder früher oder später bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufsteigen."




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Peters Empfehlung:


"Schaffe auf jeden Fall den Eindruck, daß du bereits die endgültige Höhe deiner Inkompetenz erreicht hast."




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Peters Gesetz:


"Inkompetenz neutralisiert Inkompetenz."




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Galbraiths Erkenntnis:


"Gern vergrößert man - proportional zu den zu erwartenden Schwierigkeiten - die Zahl derer, die damit fertig werden sollen. Da manche Probleme unendlich schwierig sind, liegt es nahe, die Zahl der Beschäftigten ebenfalls ins Unendliche zu vergrößern."




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Ergänzung zu Galbraith:


"Erhöht man die Zahl der Beschäftigten, dann erhöht sich auch die Zahl derer, die um Genehmigung gefragt werden müssen. Daraus folgert: Bei unendlich vielen Beschäftigten muß jegliches Handeln auch unendlich hinausgezögert werden."




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Parkinsons Gesetz:


"jeder Vorgesetzte bemüht sich, Untergebene um sich zu scharen - niemals Rivalen."




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Brandt-Regel:


"Autoritäten übertragen Aufgaben immer demjenigen, der dazu am wenigsten geeignet erscheint."




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Beamtengesetze (nach Lauxmann):


"1. Wer Beamter wird, wird zum Beamten."

"2. Wenn Beamte Beamte Beamte nennen, regen sich Beamte über Beamte auf."

"3. Gegen den unfähigen, aber vorschriftstreuen Beamten ist kein Kraut gewachsen. Feuern kann man ihn nicht, höchstens befördern, aber das macht die Sache oft noch schlimmer."

"4. Da es sich der Beamte leisten kann zu denken: Leckt mich !, weil ihm ja doch niemand was anhaben kann, bleibt ihm viel Streß erspart, der zur Verkürzung seines späteren Ruhestandes beitragen könnte."

"5. Im Staatsdienst ist es so: Wenn kein formeller Ausgabegrund vorhanden ist, dürfen nicht einmal zehn Pfennige ausgegeben werden; selbst dann nicht, wenn damit 10 000 Mark gespart werden könnte."

"6. Die Beamtenseele ist zufrieden, wenn in der Behörde die technisch einwandfrei funktionierende Orientierungslosigkeit herrscht."

"7. Computer sind die unerbittlichsten Bürokraten. Sie übertreffen an Humorlosigkeit sogar den Beamtenapparat einer ganzen Riesenbehörde.




I 1. Elementargesetze I 2. Elementarpflicht der Erfolglosen I 3. Elementarrecht der Erfolglosen I 5. Die Gesetze des Lebens I 6. Gesetze der Technik I 7. Gesetze der Wissenschaft I 8. Gesetze der Wirschaft und Verwaltung I 9. Militärgesetze I