Ausführliches Inhaltsverzeichnis


NIEDERLAGEN, DIE DAS LEBEN SO SCHREIBT

A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z


von FEHLDIAGNOSE bis FUSSBALL


Inhalt:

  • Die blamabelsten Diagnosen

  • Der wirkungsloseste Aufruf

  • Dallas

  • Folgenschwerer Kuß

  • Die peinlichsten Gagen

  • Das mißlungenste Kaminfeuer

  • Die mißlungenste Rettungsaktion

  • Das erfolgloseste Feuerwerk

  • Die schlechtesten Filme

  • Niederlagen der Kameramänner

  • Super-Flop

  • Revolution unglaubwürdig

  • Kein Geld für nichts

  • Die irrsinnigste Filmvorführung

  • Der gerngesehene Rattenfraß

  • Das schlechteste Flugzeug

  • Der unfähigste Flugzeugentführer

  • Rationalisierung

  • Der geschäftsuntüchtigste Fotograf

  • Automations-Niederlage

  • Der erfolgloseste Expeditionsleiter

  • Die ausdauerndste Fahrschülerin

  • Die erfolgloseste Fahrschülerin

  • Folgenreiches Mißverständnis

  • Islamische Niederlage

  • Nasse Prüfung

  • Schmerzliche Erziehungsmaßnahme

  • Die erfolgloseste Sportförderung

  • Fernsehen ist gefährlich

  • Alles falsch

  • Flugzeug angeschoben

  • Finger festgebohrt

  • Dummer Fehler

  • Der fromme Torwart




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    Die blamabelsten Diagnosen


    Auch Militärärzte können sich irren. Als Arthur Wood im Jahre 1915 gemustert wurde, gab ihm der Militärarzt aufgrund eines Herzfehlers nur noch wenig Zeit zum Leben.

    So kam er um den Ersten Weltkrieg herum. Zum zweiten Mal wurde Arthur Wood 1939 gemustert und wieder schüttelte die Kommission den Kopf: kaum Chancen, das nächste Jahr zu überstehen, geschweige denn den Zweiten Weltkrieg.

    Ein drittes Mal wird John Wood wohl kaum noch gemustert werden obwohl er im März 1981 seinen 105. Geburtstag feierte.

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    Der wirkungsloseste Aufruf


    Den wirkungslosesten Aufruf an seine Bürger, doch einmal einen »fernsehfreien Tage einzulegen, leistete sich 1979 Bundeskanzler Helmut Schmidt.

    Auch nach seinem Aufruf blieb wie Meinungsforschungsinstitute feststellten der Fernsehkonsum gleich hoch. Er sank erst im Jahre 1981. Ohne Aufruf des Kanzlers.

    Offensichtlich nur durch das schlechter gewordene Programm.

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    Dallas


    Der 31jährige Philippe Agneray erschoß an einem Samstagabend in Aulnay-sous-Bois bei Paris seinen vier Jahre älteren Bruder Marc, weil er unbedingt »Dallas« im Fernsehen anschauen wollte.

    Marc dagegen zog die Show-Sendung auf einem anderen Kanal vor. Weil bei der Auseinandersetzung auch noch der Fernsehapparat zu Bruch ging, stellte sich der entnervte Philippe unverzüglich der Polizei.

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    Folgenschwerer Kuß


    Jede Menge Küsse hatte der Zensor der staatlichen Pakistanischen Fernsehgesellschaft aus dem US-Spielfilm »The Promise« herausgeschnitten, weil sich »derartige Szenen des persönlichen Glücks nicht mit den Moralgesetzen des Landes vereinbaren lassen«.

    Ein Kuß aber entging der Aufmerksamkeit und Schere des muslimischen Saubermanns und geriet vor die Augen von Millionen Pakistanis. Die Fernsehverantwortlichen entschuldigten sich für die Panne und leiteten ein Disziplinarverfahren ein, das den unkonzentrierten Zensor seinen Job kostete.

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    Die peinlichsten Gagen


    Die peinlichsten Gagen zahlte die BBC im Jahre 1976.

    Unter dem Titel »Der Kampf gegen die Sklaverei wurde in Afrika ein mehrteiliger Fernsehfilm gedreht. Bei der Budget-Überprüfung stellte sich heraus, daß die weißen Schauspieler eine fünfmal höhere Gage erhalten hatten als die schwarzen Darsteller.

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    Das mißlungenste Kaminfeuer


    Das mißlungenste Kaminfeuer entzündete der Maler George Oltman am 18. November 1980 in seinem Haus in Burlay, England.

    Nachdem er angeheizt hatte, verließ er den Wohnraum um Kohlen zu holen. Zurückgekehrt, stellte er fest, daß Funken die Kiste mit Anmachholz in Brand gesetzt hatten. Oltman schleppte die brennende Kiste eilig ins Freie. Dabei streifte er einen Vorhang. Der fing Feuer, und George mußte sich sputen, ihn herunterzureißen und in der Badewanne zu löschen. Mittlerweile stand aber schon sein Auto in hellen Flammen, weil er die brennende Holzkiste in allzu großer Nähe abgestellt hatte. Beim Löschversuch mit dem Gartenschlauch stürzte zu allem Unglück auch noch der Reserve-Benzinkanister des Malers um. Bei der Explosion versengten nicht nur seine Haare; schlimmer, sein Kittel fing Feuer. Mit knapper Not gelang es ihm, sich das flammende Gewand vom Leibe zu reißen.

    Die von Nachbarn alarmierte und zu diesem Zeitpunkt eintreffende Feuerwehr brachte die verschiedenen Brandherde unter Kontrolle. Auch das Kaminfeuer wurde ein Opfer ihres Lösch-Schaums.

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    Die mißlungenste Rettungsaktion


    Die mißlungenste Rettungsaktion seit Menschengedenken unterlief der Londoner Feuerwehr am 27. März 1978.

    Sie wurde in den Süden Londons gerufen, wo die Katze einer alten Dame entwichen und sich vor dem Verkehr in den Wipfel eines Straßenbaums geflüchtet hatte. Das Kätzchen saß oben und traute sich nicht mehr herunter. Alles Locken und Rufen half nichts. Die hilfsbereiten Feuerwehrleute fuhren ihre Leiter aus und bargen die Mieze, was die alte Dame derart rührte, daß sie die beherzten Männer überaus dankbar zu einer Tasse Tee nötigte.

    Das Kätzchen aber entschlüpfte derweil unbemerkt. Als die Feuerwehr davonbrauste winkte die alte Dame ihr nach, bis der Fahrer scharf bremste, weil er die eben gerettete Katze platt gefahren hatte.

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    Das erfolgloseste Feuerwerk


    Das erfolgloseste Feuerwerk, das je gezündet wurde, bestand aus einem Bündel Raketen.

    Es war 1975 von einem gewissen George Plimpton aus New York angefertigt worden, wog 360 Kilogramm und war etwa einen Meter hoch. Das Feuerwerk sollte sich prächtig entfalten, und ein goldener Feuerball sollte in 1000 Meter Höhe als krönender Abschluß funkensprühend zerbersten.

    Als Plimpton sein Raketenbündel zündete, grub es sich jedoch in die Erde und riß einen drei Meter tiefen Krater.

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    Die schlechtesten Filme


    Die schlechtesten Filme aller Zeiten wurden im November 1981 in Wien prämiert.

    Es waren: »The Attack of the Killer Tomatoes« (Zehn Fuß hohe Tomaten greifen amerikanische Städte an.)

    »The Terror of Tiny Towne (Ein Western-Musical, ausschließlich von Zwergen gespielt.)

    »The Saved Hitler's Brain« (Ein Nazi-Arzt rettet Hitlers Gehirn, bringt's im Gurkenglas auf eine Insel, um sein Comeback vorzubereiten.)

    »The Creeping Terror« (Ein menschenfressender Teppich fällt vom Himmel und verschlingt alle Schüler einer High-School.)

    »Robot Monster« (Als Gorillas getarnte Roboter vom Mond überfallen die Erde.)

    »Bride of tbe Monster« (Verrückter Wissenschaftler schwängert neugierige Reporterin mit dem Samen einer Mörderkrake.)

    Zum schlechtesten Film aller Zeiten wurde gewählt: »Plan Nine from Outer Space« (Grabräuber aus dem All landen auf der Erde.)

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    Niederlagen der Kameramänner


    Die schönsten Einstellungen sind in folgenden drei Filmen zu finden:

    In »Carmen Jones« fährt die Kamera eine Straße hinunter, wobei sich das gesamte Filmteam in einer Schaufensterscheibe spiegelt.

    In »The Wrong Box« sind deutlich Fernsehantennen auf den Dächern des viktorianischen London zu sehen.

    In »Decameron Nights« steht der Held auf dem Deck eines Piratenschiffes aus dem 15. Jahrhundert, während im Hintergrund ein weißer Lkw vorbeifährt.

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    Super-Flop


    Den finanziell größten Flop Hollywoods leistete sich Michael Cimino mit seinem Film »Heaven's Gate«.

    Die Produktionskosten betrugen 50 Millionen Dollar. Gleich nach der Premiere, am 18. 11. 1980 in New York, wurde der Film zurückgezogen und niemals wieder der Öffentlichkeit gezeigt.

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    Revolution unglaubwürdig


    Um einen möglichst realistischen Film zu drehen, schloß eine Filmproduktion in Hollywood im Jahre 1914 einen Vertrag mit dem mexikanischen Revolutionsführer Pancho Villa.

    Dieser sollte möglichst realistisch gegen ein Honorar von 25000 Dollar eine Revolution durchführen, bei der man filmen wollte. Wegen der Beleuchtung durfte Pancho Villa mit seinen Leuten nur zwischen 9 und 16 Uhr kämpfen. Außerdem mußte er seine Kampfhandlungen immer wieder unterbrechen, damit die Kamera auf die jeweils optimale Position gebracht werden konnte.

    Pancho Villa schaffte trotz dieser Schwierigkeiten seine Revolution. Aber die Filmszenen mußten im Studio wiederholt werden. Grund: Die Original-Aufnahmen wirkten zu unglaubwürdig.

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    Kein Geld für nichts


    Ein »Festival du film irrealise« wollte die junge Theatergruppe »Theatre Metro« in Lyon veranstalten.

    Gezeigt werden sollten bisher nicht veröffentlichte Filmprojekte. Die ausgewählten Filmemacher sollten ihre Projekte einer Jury vorstellen und die Gründe erklären, warum der Film nicht gedreht werden konnte. Für die Kosten des Festivals versuchte man verschiedene Geldgeber zu interessieren.

    Aber alle sagten ab ohne Angabe der Gründe.

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    Die irrsinnigste Filmvorführung


    Die irrsinnigste Filmvorführung war »Der Exorzist« in einem Kino in Brisbane, Australien.

    Während des Films huschte nämlich eine ausgewachsene Ratte vor der Leinwand hin und her. Der Vorführer bemerkte nichts. Kurz darauf erschien eine Putzfrau, die mit ihrem Mop versuchte, die Ratte zu erschlagen.

    Das Publikum schrie wütend: »Get them off!«, was die Putzfrau völlig mißverstand, denn sie begann nun, sich auszuziehen. Während sie noch im Licht des Projektors tanzte, kam die Polizei und stoppte das Vergnügen.

    Die Zuschauer erhielten ihr Eintrittsgeld nicht zurück.

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    Der gerngesehene Rattenfraß


    Da kein Etatposten für Rattengift frei war, entschloß man sich, das Problem über die Hilfsbereitschaft der Mitbürger zu lösen: Man bat per Aushang um Katzen, die die Ratten jagen sollten. Den Kolumbianern waren gefressene Finanzakten lieber:

    Keine Katze wurde gespendet.

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    Das schlechteste Flugzeug


    Das schlechteste Flugzeug wurde 1921 auf dem Lago Maggiore zu Wasser gelassen, Entwickelt von einem Grafen Caprioni, besaß das Flugboot neun mehrfachgelagerte Tragflächen und acht Turbinen.

    Mit einem Ballast, der 60 Passagieren entsprach, sollte sich das Flugboot in die Luft erheben. Der Testpilot ließ die Turbinen auf Touren kommen (3200 PS), das Flugzeug hob sich aus dem Wasser dann allerdings tauchte die Nase nach vorn, der Ballast kam ins Rutschen, die Tragflächen rissen, das Flugboot versank.

    Es hatte eine Flughöhe von einem knappen Meter erreicht.

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    Der unfähigste Flugzeugentführer


    Der unfähigste Flugzeugentführer stand auf einem inneramerikanischen Flug plötzlich von seinem Sessel auf, zog eine Waffe und nahm sich die Stewardess als Geisel.

    »Bringen Sie mich nach Detroit«, sagte er.

    »Wir sind auf dem Wege nach Detroit«, antwortete sie. »Oh... prima«, sagte er und setzte sich wieder hin.

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    Rationalisierung


    Zwölf Mahnschreiben versandte das »sich selbst kontrollierende computergesteuerte Mahnsystem« des Finanzamts in Wiesbaden an einen Geschäftsmann.

    Die Steuerschuld betrug 3,78 DM und war bereits vor der ersten Mahnung beglichen worden. Portoauslagen der Behörde: 9,60 DM.

    So kommt der Staat zu was.

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    Der geschäftsuntüchtigste Fotograf


    Eine einmalige Chance hat der dänische Fotograf Tommy Anderson verpaßt, als er während des Attentats auf Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1981 aus nur zwei Metern Entfernung mehrere Farbaufnahmen machte, die den Überfall in allen Einzelheiten zeigten.

    Internationale und italienische Zeitungen hätten Tommy Anderson mehrere tausend Mark für diese Fotos geboten aber der Fotograf hielt sie zurück. »Ich war so durcheinandere, erklärte Anderson später.

    Zwei Monate später veröffentlichte eine Kopenhagener Zeitung eines seiner Fotos. Er erhielt dafür knapp 130 Mark.

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    Automations-Niederlage


    In den ersten Monaten lief die supermoderne, vollautomatisierte Fertigungsstraße der Fordwerke in Bridgend (Südwales) wie am Schnürchen.

    Dann im März 1983 begann ein Förderband des hochsensiblen Systems zu klemmen. Den ausgebufften Profis unter den Ford-Arbeitern machte das weniger Kopfzerbrechen als den EDV-Spezialisten und Ingenieuren. Ein kräftiger Tritt, ein gekonnter Fingerdruck: schon tat das widerspenstige Band seine Pflicht bis zum nächsten Klemmpäuschen. Während die Eierköpfe alles mögliche anstellten, um den Fehler zu finden, beorderte Ford eigens einen Mitarbeiter ans Band, dessen ausschließliche Aufgabe es war, dem Band einen Tritt zu versetzen, wenn es muckte. Über eine Million Mark wurde in die Reparatur der Anlage gesteckt, bis sie erstmals wieder ohne Antreter in Gang gesetzt werden konnte.

    Aber die Manager, die aufatmend den menschlichen Fremdkörper aus ihrer automatischen Fertigungsstraße abgezogen hatten, wurden bitter enttäuscht. Ihr technisches Prunkstück blieb gleich sechsmal und zwar in kurzen Abständen stehen. Zudem weigerten sich die anderen gewerkschaftlich organisierten Arbeiter, den notwendigen Tritt fachgerecht auszuführen.

    Eine Doppel-Niederlage für das Ford-Management: Zum einen bleibt es auf die systemfremden menschlichen »Treter« angewiesen.

    Und zum zweiten wurde es gezwungen, den »Tretexperten« weiterzubeschäftigen.

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    Der erfolgloseste Expeditionsleiter


    Der Botaniker Thomas Nuttall (1786 - 1859) erlangte weniger seiner Entdeckungen wegen Berühmtheit, sondern allein deshalb, weil er sich ständig hoffnungslos verirrte.

    Während einer Expedition in den Nordwesten Amerikas vergingen kaum einmal zwei Tage, an denen die anderen Teilnehmer abends nicht nach Nuttall Ausschau halten oder für ihn große Leuchtfeuer entzünden mußten, damit er zum Camp zurückfand.

    Am 17. April 1812 blieb Nuttall trotz Lichtsignal bis weit nach Einbruch der Dunkelheit verschollen. Seine Kollegen schickten einen Suchtrupp aus, Nuttall aber hielt die um ihn besorgten Botaniker für Indianer und floh. Die Verfolgungs- bzw. Rettungsaktion dauerte drei Tage. Dann gaben die Retter auf. Nuttall dagegen flüchtete weiter, bis er am vierten Tag durch Zufall ins Camp stolperte. Nuttalls Mitstreiter unterließen es daraufhin, eigens nach ihm zu suchen, wenn er abhanden gekommen war. Den Naturforscher focht dies jedoch nicht an. Er ging auf Exkursion, verlief sich und trudelte mehr oder weniger erschöpft wieder ein bzw. wurde von seinen Kollegen zufällig entdeckt und aus der Wildnis gefischt.

    Allerdings nicht so Ende Mai auf der gleichen Expedition: Nuttall verirrte sich diesmal dermaßen gründlich, daß er nach tagelanger Wanderung entkräftet zusammenbrach. Indianer, die den Wald durchstreiften, griffen ihn auf.

    Aber statt ihn zu skalpieren, luden sie den Mann, der mit soviel Rührung in den Augen zu ihnen aufblickte, in ein Kanu und schipperten ihn an die Wasserstelle der Bleichgesichter.

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    Die ausdauerndste Fahrschülerin


    Die höchste Durchfallquote bei Führerscheinprüfungen erreichte Mrs. Miriam Hargrave 1970 mit insgesamt 39 Durchfällen.

    Acht Jahre lang hatte sie daran gearbeitet und für ungefähr 5000 Pfund an insgesamt 212 Fahrstunden teilgenommen. Allerdings bestand sie bei ihrem 40. Versuch. Sie hatte nur zwei rote Ampeln übersehen, von denen sogar der Prüfer eine übersehen hatte.

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    Die erfolgloseste Fahrschülerin


    Nach 273 Fahrstunden in 19 Jahren gab die Engländerin Betty Tudor (50) aus Exeter endgültig die Hoffnung auf ihren Führerschein auf:

    Sie war zum siebtenmal durch die Fahrpüfung gefallen. »Eigentlich schade«, meinte sie, »jetzt waren die ganzen Aufregungen umsonst.«

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    Folgenreiches Mißverständnis


    Ein bedauerliches Mißverständnis unterlief dem 21jährigen Helmut B. aus Düsseldorf.

    Gerade hatte er seine Fahrprüfung bestanden und sie mit Freunden ausgiebig gefeiert. Daraufhin setzte er sich hinters Steuer, futterte zwei Rollen Pfefferminz und fuhr los. Als er in eine Polizeikontrolle geriet, spielte er seine Rolle sehr nüchtern. Der Polizist gratulierte ihm noch zum neuen Führerschein, bemängelte jedoch, daß die Fahrerlaubnis noch nicht unterschrieben sei. Helmut B. verstand den hereingereichten Kugelschreiber völlig falsch er hielt ihn für das Alkohol-Testgerät und versuchte daher, mit viel Mühe das Schreibgerät aufzublasen.

    Der Beamte wurde stutzig und nahm ihm gleich den Führerschein wieder ab.

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    Islamische Niederlage


    Viele Hunderte von Frauen sind bei Teheraner Fahrschulen auf Wartelisten eingetragen, um das Autofahren zu erlernen und den Führerschein zu bekommen.

    Getreu der islamischen Tradition darf aber kein männlicher Fahrlehrer eine Frau unterrichten. Verzweifelt suchten daher die Fahrschulen Fahrlehrerinnen. Der Erfolg der Aktion ist ungewiß:

    Denn um Fahrlehrerinnen auszubilden, müßte es erst einmal Lehrerinnen der Fahrlehrerinnen geben.

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    Nasse Prüfung


    Im Nassen endete die fünfte Führerscheinprüfung von Mrs. Beatrice Park.

    In einer gefährlichen Kurve geriet sie von der Straße ab und landete samt Wagen und Fahrprüfer im Fluß Wey in Guilford, England. Der Fluß war nicht tief, und so retteten sich beide aufs Autodach. Allerdings hatte der Fahrprüfer einen Schock mitbekommen er wurde in eine Nervenheilanstalt eingewiesen.

    Als Mrs. Park sich nach einigen Tagen erkundigte, ob sie denn nun die Prüfung bestanden hätte, bat man sie um Geduld:

    Der Prüfer sei noch nicht entlassen worden und müsse erst seinen Bericht schreiben.

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    Schmerzliche Erziehungsmaßnahme


    Wirksam gestoppt wurde der Fußballfanatismus von Francesco S.

    Ein italienisches Gericht verurteilte ihn jetzt endlich (1981) zu einer denkwürdigen Strafe: Jeden Sonntag, wenn seine Mannschaft spielt, muß er sich auf dem Polizeirevier melden. Das Gericht griff zu dieser harten Maßnahme, weil alles andere nicht mehr geholfen hatte:

    Als nicht unvermögender Fußball-Fan hatte er bisher alle Geldstrafen wegen Schlägereien, Pöbeleien und Morddrohungen an den Schiedsrichter ganz locker bezahlt.

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    Die erfolgloseste Sportförderung


    »Ich will, daß mein Heimatverein Wormatia Worms wieder in der höchsten Spielklasse des deutschen Fußballs mitmischt«, verkündete der Fußballnarr und Kaufmann Winfried Heyn immer wieder.

    Und er ließ sich die Sache etwas kosten. Insgesamt 2,4 Millionen DM steckte er aus eigener Tasche in den Verein. Als Heyn mit seinen Investitionen begann, war der Club noch zweitklassig.

    Kaum aber hatten die Kicker das Geld des Mäzens verbraten, stieg die Wormatia ab, und niemand redete mehr von ihr. Heyn dagegen kam ins Gerede, stand mit über 2 Millionen Schulden da und mußte sich wegen Darlehensbetrug vor Gericht verantworten.

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    Fernsehen ist gefährlich


    Mehr als 7 000 britische Fernsehzuschauer landen beimTV-Konsum jährlich im Krankenhaus. Wie gefährlich fernsehen sein kann, beweisen einige Fälle:

    Eine Hausfrau, die vor lauter Angst, ihre Lieblingssendung zu verpassen, ausrutschte und mit dem Kopf in der Mattscheibe landete, zog sich erhebliche Verletzungen zu, ein Teenager verrenkte sich den Fuß, als das Mädchen zu wild zu den Hits von Top of the Pops tanzte, ein Rugby-Fan verletzte sich bei einem Luftsprung, nachdem seine Mannschaft in Führung gegangen war, und eine Hausfrau erlitt Verletzungen, als sie ein TV-Kochrezept nachkochen wollte, ein Boxer schlug auf das Gerät ein, und ein Zuschauer rannte gar mit dem Kopf gegen den Bildschirm, was weder ihm noch dem Gerät gut tat.

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    Alles falsch


    Sandra ist zwar erst sechs Wochen alt, wurde von den schwedischen Behörden aber schon offiziell darüber informiert, daß sie im Kriegsfall als Fahrerin eines Schützenpanzerwagens eingeteilt wird.

    Schon vorher war das Mädchen amtlich aufgefordert worden, seinen Führerschein erneuern zu lassen. Der schwedische Rundfunk zitierte einen Beamten dazu mit den Worten: "Da hat offenbar jemand die falsche Personenkennzahl in den Computer eingegeben."

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    Flugzeug angeschoben


    Mit einer ungewöhnlichen Bitte mußte sich der Pilot eines neuseeländischen Flugzeuges an seine Passagiere wenden, um seine zugeparkte Maschine auf einem Flughafen freizubekommen.

    Über Bordlautsprecher bat er die Fluggäste, den Jet aus einem Pulk anderer Flugzeuge in Richtung Startbahn zu schieben. Die Milimeterarbeit gelang.

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    Finger festgebohrt


    Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr im niedersächsischen Gifhorn: Der festgeklemmte Finger einer Gaststättenbesucherin mußte "befreit" werden.

    Die 21jährige hatte aus Langeweile in einem Astloch des Biertresens herumgebohrt. Erst drei Feuerwehrleuten gelang es, den angeschwollenen Finger der Bohrerin freizusägen.

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    Dummer Fehler


    Dümmer als die Polizei erlaubt zeigten sich zwei Straßenräuber, die in Guatemala versucht haben, einen Reisebus zu überfallen.

    Im Bus saßen keine Touristen, sondern 40 Polizisten, die die Übeltäter auf der Stelle festnahmen.

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    Der fromme Torwart


    Der schlechteste Torwart aller Zeiten war Isadore Irandir.

    Er mußte schon drei Sekunden nach Anpfiff des Spiels hinter sich greifen. Denn gleich nach dem Anstoß erhielt ein Gegner den Ball und schoß ihn mit dem linken Fuß über das Mittelfeld an Irandirs Kopf vorbei, der gerade auf den Knien seine Gebete für das Spiel beendete.






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